über mich

Die Leidenschaft der Fotografie liegt in unserer Familie vielen im Blut. Mein Vater war in den 50er Jahren ein begeisterter Amateurfotograf (mit einer AGFA-Klick-Box und 6x9er Rollfilm). Das bescherte uns Kindern eine Vielzahl von ausgezeichneten Fotos unserer Kindheit.

Ich erinnere mich noch gut an einen Onkel, der in der notdürftig abgedunkelten Küche, ohne Vergrößerungsgerät von Glasplatten-Negativen Kontaktabzüge herstellte. Dazu rannte er durch die schnell geöffnete Küchentüre in den hellen Flur, hat einige Sekunden das in den Händen gehaltene Fotopapier belichtet, und ist dann genau so schnell wieder in der Küche zum Entwickeln und Fixieren der Bilder verschwunden.

Meine ersten eigenen Erfahrungen mit der Fotografie waren Ende der 60er Jahre. Ich musste die Hochzeit meiner Schwester fotografieren, und ich kann mich nicht daran erinnern, zuvor schon einmal fotografiert zu haben. Wie auch immer: Die Hochzeitsbilder waren richtig gut!

Ich kaufte mir noch während meiner Lehre zum Augenoptiker meine erste eigene Spiegelreflexkamera (eine YASHICA TL Elektro mit eingebautem Belichtungsmesser und M42 Wechselobjektiven). Mit dieser Kamera und zwei Objektiven habe ich über viele Jahre DIA’s gemacht.

Als die Zeit der elektronisch gesteuerten Kameras anbrach, habe ich mir 1979 während meines Studiums in Berlin eine OLYMPUS OM-2 gekauft. Die weltweit erste Kamera, welche TTL-Blitzbelichtung hatte. Damit war ich so lange glücklich und zufrieden, bis mir bei einem Wohnungseinbruch die komplette Kameraausrüstung gestohlen wurde.

Ich musste mich also für eine neue Kamera entscheiden. In allen Fachzeitungen war damals nur noch von einer Kamera die Rede: der CANON A1. Die erste vollelektronische Kamera der Welt. Diese Kamera war so begehrt, dass über Monate nur grau importierte A1-Gehäuse zu kaufen waren.

In der „Badezimmer-Dunkelkammer“ habe ich vorwiegend SW-Filme entwickelt und SW Abzüge angefertigt. Später auch Farbabzüge vom Dia.

Die Digitalisierung der Fotografie hat mich von Anfang an fasziniert. Konnte doch damit die Dunkelkammerarbeit bequem am PC erledigt werden. Als mir die Technik ausgereift erschien, habe ich mir im Sommer 2004 die NIKON D70 gekauft. Diese Kamera hat meinen Ansprüchen genügt und mir den Start ins „digitale Fotozeitalter“ erlaubt.

Ich bevorzuge es, an den digitalen Bilder nur das zu verändern, was früher auch in der Dunkelkammer möglich gewesen wäre. Das nachträgliche Verändern der Bilder am PC beschränkt sich also meist auf wenige Korrekturen.

Meine nachfolgenden kiloschweren DSLR-Ausrüstungen (NIKON D2x, D300) habe ich sukzessive durch leichtere Kameras ersetzt.

Über eine Bridgekamera (LUMIX FZ-1000 von Panasonic) kam ich zu immer kleineren Geräten. Inzwischen arbeite ich ausschließlich mit einer kleinen Reisekamera (SONY DSC-RX 100 VI).