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Doraus-Zunft Bad Saulgau

 

 

Der Dorausschreier ist eine der ältesten Figuren der schwäbisch-alemannischen Fasnet und die Namensfigur der Saulgauer Dorauszunft. Das eigentliche Dorausschreien am Fasnets-Sonntag beruht auf einem jahrhundertealten Brauch, der sich auf eine geschichtlich dokumentierte Begebenheit in der Pestzeit zurück führen läßt und in der Chronik der Stadt schon 1355 erwähnt wurde.

Die Saulgauer Riedhutzel ist eine besondere Ausprägung der in Oberschwaben weit verbreiteten Fasnachtshexen. Bad Saulgau wird das „Hexenstädtle“ genannt, weil es hier, wie im Mittelalter zur Zeit der Inquisition üblich, mehrere Hexenprozesse gab. Diese Prozesse wurden persifliert und in der Fasnet bis in die Jahre 1936 und 1937 zur Belustigung des Publikums, öffentlich aufgeführt.

„Zennenmacher“. Zennen machen bedeutet im schwäbisch-alemannischen Sprachgebrauch soviel wie lustige Grimassen schneiden und das Gesicht zur Fratze verziehen. Der historische Ursprung des Zennenmachers liegt im Saulgauer Heimatfest dem Bächtlefest. Dieses Sommerkinderfest war ehemals eine Kinderfasnet mit Umzug am Sonntag vor dem Fasnetssonntag. 1534 noch „s’Bechtle“ genannt, im schweizerischen auch „Bechteli“, ist das der germanischen Göttin Perchta gewidmete Fest, wahrscheinlich wegen der winterlichen Kälte, in die Sommerzeit verlegt worden.

Der Pelzteufel. Gegenstück und Beherrscher der Hexen, elegant und verführerisch, schalkhaft und beeindruckend zugleich

Das Saulgauer Spitzmäule zählt zu den Weißnarren und Glattlarven.

 

Homepage der Narrenzunft Bad Saulgau

Kunstkalender Saulgauer Fasnet

Textquelle: Narrenzunft Bad Saulgau

Bilder: © Josef  Haag / www.jh-foto.de