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Freie Narrenzunft Hausach

 

 

Im Grunde scheint unser Narro ein recht unbekümmerter Charmeur. Ein scheuer Wunderfitz und doch "e Siech", der den Schelm geflissentlich verlarvt. Täuschend echt, das sei ihm bescheinigt. Schließlich weiß er, was die Glocke geschlagen hat. Denn wo ein stolzer Fedrewisch im Hanseleschritt einherspringt und seine Ausstrahlung bald sinnliches Vergnügen gaukelt, isch de Lumpehund kopfüberragend mit zur Stell`. Und glockenlaut halt doch e übergscheite Latsche. Kein braver Edelnarr, nicht im Geringsten maulfaul bieder, sait r erscht de Lit als d Wohret.

Auch der letzter Zahn des Spättle klemmt wahrscheinlich nur noch deshalb halblebig zwischen den Lippen, weil sie sich in ihrem bockigen Gerammel bestimmt auf die Zunge gebissen hat. Das geheimnisträchtige Altweib hat Biß und Spott wie fette Warzen. Und wehe, sie setzt zum Sprung an, und ihr strähniges Haar fällt ihr dabei quer übers Gesicht... dann hüte sich, wer ihr begegnet!

Die Urmadlee sind Teil der Geschichte. Nach historischem Vorbild geschaffen, dieses Altweib. Entsprungen der selben Geschichte, die auch die Spättle prägt. Es ist die Geschichte jener Magdalena, die abseits der Gesellschaft ihr verwahrlostes Dasein fristete. Kantiger und schaurig ist die Maske wie ehemals die ersten Exemplare der Spättle.

 

Homepage der Narrenzunft Hausach

Textquelle: Narrenzunft Hausach

Bilder: © Josef  Haag / www.jh-foto.de