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Narrenzunft "Henkerhaus" Baienfurt

 

 

Blumennarr. Mit ihrem aufwändig gestickten Kleidle oder Häs vermitteln sie die Schönheit und Vielfalt unserer unmittelbaren Umgebung - Feld, Wald und Flur, also Fauna und Flora. Unterstrichen wird diese Freundlichkeit im Ausdruck der Holzmaske selbst, den hell klingenden Schellenbändern und Schellengurten.

Der Kardelhannes hat seinen Ursprung in der bäuerlichen Geschichte von Baienfurt. Im vorigen Jahrhundert wurde die "Weberkarde" in Baienfurt angebaut. Offensichtlich waren die Beschaffenheit des Bodens und das Klima für das Gedeihen dieses Gewächses hervorragend. Wir wissen, dass die „Karde" am besten auf für alle Getreidearten „unfruchtbaren" Boden wächst und daher den Bauern in Bezug auf eine optimale Nutzung ihrer Felder durchaus eine gewisse Schläue zugesprochen werden kann.

Vogelnarr. Die damalige Auffassung der Brauchforscher, hinsichtlich Winteraustreibung, Frühlingserwachen, Zurückkehren der Zugvögel findet sich in der Gestaltung von Maske und Häs wieder.

 

Homepage der Narrenzunft Baienfurt

Textquelle: Narrenzunft Baienfurt

Bilder: © Josef  Haag / www.jh-foto.de