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"Es gibt nichts schlimmeres als ein scharfes Bild einer verwaschenen Idee"  (Ansel Adams)

 

Die Leidenschaft der Fotografie liegt in unserer Familie vielen im Blut. Mein Vater war in den 50er Jahren ein begeisterter Amateurfotograf (mit einer AGFA-Klick-Box und 6x9er Rollfilm). Das bescherte uns Kindern eine Vielzahl von ausgezeichneten Fotos unserer Kindheit.

Josef Haag

Ich erinnere mich noch gut an einen Onkel, der in der notdürftig abgedunkelten Küche, ohne Vergrößerungsgerät von Glasplatten-Negativen Kontaktabzüge herstellte. Dazu rannte er durch die schnell geöffnete Küchentüre in den hellen Flur, hat einige Sekunden das in den Händen gehaltene Fotopapier belichtet, und ist dann genau so schnell wieder in der Küche zum Entwickeln und Fixieren der Bilder verschwunden.

Agfa Klick

Meine ersten eigenen Erfahrungen mit der Fotografie waren Ende der 60er Jahre. Ich musste die Hochzeit meiner Schwester fotografieren, und ich kann mich nicht daran erinnern, zuvor schon einmal fotografiert zu haben. Wie auch immer: Die Hochzeitsbilder waren richtig gut!

Ich kaufte mir noch während meiner Lehre zum Augenoptiker (etwa 1972) meine erste eigene Spiegelreflexkamera (eine YASHICA TL Elektro mit eingebautem Belichtungsmesser und M42 Wechselobjektiven). Mit dieser Kamera und 2 Objektiven habe ich über viele Jahre DIA's gemacht.

Yashica TL Electro

Als die Zeit der elektronisch gesteuerten Kameras anbrach, habe ich mir 1979 während meines Studiums in Berlin eine OLYMPUS OM-2 gekauft. Die weltweit erste Kamera, welche TTL-Blitzbelichtung hatte. Damit war ich so lange glücklich und zufrieden, bis mir bei einem Wohnungseinbruch die komplette Kameraausrüstung gestohlen wurde.

Olympus OM2

Ich musste mich also für eine neue Kamera entscheiden. In allen Fachzeitungen war damals nur noch von einer Kamera die Rede: der CANON A1. Die erste vollelektronische Kamera der Welt. Diese Kamera war so begehrt, dass über Monate nur grau importierte A1-Gehäuse zu kaufen waren.

Canon A-1

Ich war vom System der CANON-Kameras über viele Jahre lang überzeugt. Das hat dazu geführt, das ich mir eine CANON-Sammlung zugelegt habe. Nur die beiden allerersten CANON-Spiegelreflexgehäuse konnte ich in Europa nirgends auftreiben. Ich erinnere mich dabei z.B. an die legendäre CANON-F1 aus Ganzmetall mit ganzmetall Wechselsuchern. Als CANON Anfang 1984 die T50 und dann die T70 auf den Markt brachten, war ich sehr im Zweifel, ob die fortschreitende Automatisierung und vor allem die immer mehr aus Plastik gefertigten Kameragehäuse noch zu mir passen würden.

Ich habe also sukzessive damit begonnen, meine CANON-Sammlung wieder zu verkaufen, und ich habe mir dafür eine LEICA-Ausrüstung zugelegt. Mit 2 R4-Gehäusen und diversen Objektiven habe ich bis Mitte 2003 DIA's gemacht und in der "Badezimmer-Dunkelkammer" Filme entwickelt und SW- und Farbabzüge angefertigt.

LEICA R4

Die Digitalisierung der Fotografie hat mich von Anfang an fasziniert. Konnte doch damit die Dunkelkammerarbeit bequem am PC erledigt werden. Als mir die Technik ausgereift erschien, habe ich mir im Sommer 2004 die NIKON D70 gekauft. Diese Kamera hat meinen Ansprüchen genügt und mir den Start ins "digitale Fotozeitalter" erlaubt. Auch von der Qualität und vom ganzen NIKON-System bin ich überzeugt.

NIKON D70

Da ich mich zunehmend der Sportfotografie gewidmet habe, war die D70 auf Dauer wegen des Autofocussystems und der Serienbildgeschwindigkeit nicht sonderlich geeignet. Ich benutze die D70 aber immer noch gerne im Urlaub, oder wenn ich mit "leichtem Gepäck" unterwegs bin. Ansonsten benutze ich seit Anfang 2006 eine NIKON D200.

NIKON D200

Meine Tochter Judith hat Anfang 2000 ernsthaft zu fotografieren begonnen. Sie hat mit einer kleinen Sucherkamera im 24x36er Format fotografieren gelernt. Als wir bemerkten, dass sie sich für die Fotografie ernsthaft interessiert, hat sie sich auch eine NIKON D70 mit mehreren Objektiven angeschafft. Bezahlt hat sie diese Kamera aus dem Nachlass des oben genannten Onkels mit der Küchendunkelkammer. Und so schließt sich der Kreis ...

Auf diesen Seiten sind Bilder von Judith und Josef Haag zu sehen. Wir beide bevorzugen es, an den digitalen Bilder nur das zu verändern, was früher auch in der Dunkelkammer möglich gewesen wäre. Das nachträgliche Verändern der Bilder am PC beschränkt sich also meist auf wenige Korrekturen.

NIKON D300

Seit Ende 2007 benutze ich die NIKON D300. Mich fasziniert an dieser professionellen Kamera das präzise Autofocussystem und die Serienbildgeschwindigkeit.

NIKON D2Xs

2008 habe ich mir einen großen Wunsch erfüllt. Ich konnte die NIKON D2Xs, die für mich beste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON im DX-Format, günstig erwerben. Judith arbeitet inzwischen mit der NIKON D200.

Seit Mitte 2013 benutze ich zusätzlich eine NIKON D7100. An meiner bisherigen Ausrüstung hat mich zunehmend gestört, im hohen ISO-Bereich keine rauschfreien Aufnahmen machen zu können. Mit der NIKON D7100 hat sich dieses Problem fast gelöst.

Als "Immerdabei-Kamera" habe ich mir 2014 die Fuji X-20 angeschafft. Eine phantastisch kleine handliche Kamera im wunderschönen Retrodesign. Ich gehe mit dieser Kamera gerne unbemerkt meiner Leidenschaft, der Street-Fotografie nach.

2014 habe ich mir die LUMIX FZ-1000 von Panasonic gekauft. Immer wenn mir mein DSLR-Equipment zu unhandlich oder zu schwer ist, aber der Brennweitenbereich der Fuji X-20 zu gering, ist die Panasonic Lumix FZ-1000 eine hervorragende Alternative. Die technischen Werte dieser Bridgekamera sind faszinierend, die Bildergebnisse kaum von denen der NIKON D7100 zu unterscheiden.

 

"Die einzige Aufgabe der Kamera ist es, beim Fotografieren nicht im Weg zu sein" (Ernst Haas)